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Informationen zur Visabeantragung, Einreise nach Deutschland und Quarantänebestimmungen

Grafik zur Quarantänepflicht bei Einreise

Grafik zur Quarantänepflicht bei Einreise, © Auswärtiges Amt/colourbox

22.01.2021 - Artikel

Hier finden Sie Informationen zur Visabeantragung, Einreisen nach Deutschland und Quarantänebestimmungen.

Termine können Sie ab sofort wieder über das Terminbuchungssystem buchen. Momentan bieten wir Ihnen die Zeitslots Dienstagvormittags und Donnerstagnachmittags an. Bitte beachten Sie, dass Sie ohne vorab vereinbarten Termin keinen Zugang zum Konsulat erhalten. 


1. Visumbearbeitung

Visa können derzeit nur erteilt werden, falls die beabsichtigte Einreise zwingend notwendig ist. Wann eine zwingende Notwendigkeit der Einreise angenommen werden kann, ist in deutscher, englischer und französischer Sprache auf der Website des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat unter „Coronavirus: Fragen und Antworten“ und dort unter „Reisebeschränkungen/Grenzkontrollen“ erläutert:

Deutsch

Englisch

Französisch

2. Vereinfachte Neuerteilung von Visa

I. Nationale Visa (für langfristige Aufenthalte; D-Visum)

Die bestehenden Einreisebeschränkungen und lokale Ausgangsbeschränkungen können unter Umständen dazu führen, dass eine Nutzung des von der Botschaft Managua bereits vor Inkrafttreten der Einreisebeschränkungen am 17. März 2020 ausgestellten nationalen Visums im Rahmen der Gültigkeitsdauer nicht möglich ist oder war.

Sobald eine Einreise wieder möglich ist, kann daher auf Antrag in einem vereinfachten Verfahren ein neues nationales Visum erteilt werden. Voraussetzung ist, dass sich nur das Reisedatum, nicht aber der Aufenthaltszweck oder -ort geändert haben.

Der formlose Antrag auf vereinfachte Neuerteilung muss bis zum 31.12.2020 einschließlich bei der Botschaft Managua gestellt werden. Dafür kann das Kontaktformular genutzt werden. Ggf. sind aktuelle Unterlagen nachzureichen, die belegen, dass die Voraussetzungen, die zur ursprünglichen Visumerteilung geführt haben, auch weiterhin vorliegen. Eine erneute persönliche Vorsprache bzw. Terminbuchung ist dafür grundsätzlich nicht nötig.

Anstelle von Originalunterlagen können auch Scans/Kopien der Unterlagen eingereicht werden.

II. Schengen-Visa (für kurzfristige Aufenthalte bis 90 Tage; C-Visum)

Eine vereinfachte Neuerteilung kann auch für Schengen-Visa (Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen, ‚C-Visa‘) in folgenden beiden Fällen erfolgen:

  • Ein erteiltes C-Visum konnte aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht zur Einreise genutzt werden.
  • Ein C-Visum-Antrag wurde aufgrund der COVID-19-Einreisebeschränkungen durch den Antragsteller zurückgenommen.

Die vereinfachte Neuerteilung von C-Visa ist jedoch nur möglich

  • bei Visa mit einer Gültigkeitsdauer von maximal 90 Tagen (d.h. insbesondere nicht bei Mehrjahresvisa).
  • Die Visa müssen ursprünglich bei der Botschaft Managua beantragt worden sein.
  • Voraussetzung ist außerdem, dass sich Aufenthaltszweck und Aufenthaltsort der beabsichtigten Reise nicht geändert haben.

Ein formloser Antrag auf vereinfachte Neuerteilung kann noch bis zum 30.11.2020 einschließlich bei der Botschaft Managua gestellt werden. Dafür kann das Kontaktformular genutzt werden. Ggf. sind aktuelle Unterlagen nachzureichen, die belegen, dass die Voraussetzungen, die zur ursprünglichen Visumerteilung geführt haben, auch weiterhin vorliegen. Insbesondere ist eine neue Verpflichtungserklärung erforderlich, falls zwischen dem Zeitpunkt der Abgabe der alten Verpflichtungserklärung und dem Antrag auf Neuerteilung des Visums mehr als sechs Monate liegen. Eine erneute persönliche Vorsprache bzw. Terminbuchung ist grundsätzlich nicht nötig.

3. Einreisebeschränkungen für Deutschland

Einreisebeschränkungen

Für Deutschland gelten Reisebeschränkungen bei der Einreise aus vielen Staaten. Diese werden vom BMI erlassen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise auch beim , welche Regelungen für das Land, aus dem Sie nach Deutschland einreisen, im Einzelnen gelten.

Grundsätzlich ist eine Einreise möglich aus:

  • EU-Mitgliedstaaten
  • Schengen-assoziierten Staaten: Island, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein
  • Weitere Staaten, aus denen aufgrund der epidemiologischen Lagebewertung durch die EU Einreise ermöglicht wird

Eine Einreise aus anderen Staaten ist nur in Ausnahmefällen möglich. Voraussetzung ist, dass eine zwingende Notwendigkeit gegeben ist.

Digitale Einreiseanmeldung

Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf  anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.

Für Einreisende mit Voraufenthalten in Virusvariantengebieten besteht diese Pflicht immer. Bei Voraufenthalten in sonstigen Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten bestehen bestimmte Ausnahmen. Insbesondere sind Personen ausgenommen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten.

Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Reisende stattdessen eine SUBSTITUTE REGISTRATION PDF / 230 KB ausfüllen.

Weitere Informationen finden Reisende in einem Merkblatt des Bundesministeriums für Gesundheit und Informationen zur digitalen Einreiseanmeldung PDF / 668 KB  sowie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Testpflicht bei Einreise

Einreisende ab Vollendung des sechsten Lebensjahres, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Hochinzidenzgebiet oder in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen bereits bei Einreise einen Nachweis einer Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mitführen und diesen sowohl den zuständigen Behörden bei Einreise auf Anforderung sowie ggfs. dem Beförderungsunternehmen vor Antritt der Reise vorlegen.

Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem sonstigen Risikogebiet (weder Hochinzidenzgebiet noch Virusvariantengebiet) aufgehalten haben, müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise über ein Testergebnis verfügen und dieses auf Anforderung den zuständigen Behörden vorlegen.

Die Listen der Hochinzidenzgebiete, Virusvariantengebiete und sonstigen Risikogebiete werden auf der Webseite des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.

Der Test darf in jedem Fall höchstens 48 Stunden vor der Einreise erfolgt sein (Zeitpunkt der Abstrichnahme). Der Nachweis des Testergebnisses muss auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache  vorliegen. Einzelheiten zu den Anforderungen an den Test finden Reisende auf der Webseite des Robert Koch-Instituts. Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren.

Für die Einreise aus Virusvariantengebiet bestehen grundsätzlich keine Ausnahmen. Transitreisende aus Hochinzidenzgebieten und sonstigen Risikogebieten sind unter bestimmten Umständen von der Anmelde-, Test- wie auch Quarantänepflicht ausgenommen. Hierzu gehört der Transit ohne Zwischenaufenthalt durch ein Risikogebiet vor Einreise nach Deutschland wie auch der Transit durch Deutschland auf schnellstem Weg z.B. mit einem bestätigten Weiterflug in einen Drittstaat.

Unabhängig vom Testergebnis besteht eine Quarantänepflicht nach Maßgabe der Regelungen des jeweiligen Bundeslandes.

Weitere Informationen zur Einreiseverordnung finden Reisende auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Quarantänevorschriften

In Deutschland werden Quarantänevorschriften durch die einzelnen Bundesländer erlassen. Diese haben eigene Regelungen auf Grundlage einer Musterverordnung erlassen.

Da die neue Musterverordnung wesentliche Änderungen aufweist, bitten wir Sie, die in Ihrem Ziel-Bundesland geltenden Quarantäne-/Test-Regelungen vor Einreise besonders aufmerksam zu lesen; Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite der Ländergesundheitsministerien bzw. Senatsverwaltungen. Zu diesen neuen Regelungen siehe unten. 

Quarantäneregelung

Nach der neuen Musterverordnung gilt grundsätzlich:

Bei Einreise nach Deutschland mit Voraufenthalt in einem Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet innerhalb der letzten 10 Tage, müssen Einreisende

Weitere Informationen finden Reisende auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Ausnahme: Durchreise (Transit)

Die Pflicht zur häuslichen Absonderung besteht nicht bei Transitaufenthalten. Sie sind in diesem Falle allerdings verpflichtet, Deutschland unmittelbar zu verlassen. Maßgeblich sind Regelungen der Bundesländer.

Ausnahme: negatives Testergebnis nach 5 Tagen

Die 10-tägige Quarantäne kann nach den geltenden landesrechtlichen Vorschriften frühestens nach dem fünften Tag nach Einreise durch ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 beendet werden.

Regelungen in den Bundesländern

Unter den nachfolgenden Links finden Sie einschlägige Informationen zu den Quarantänevorschriften der Bundesländer:

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin                                     

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen


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