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Hinweise zu Wirbelstürmen
Arten von Wirbelstürmen und ihre Gefahren
Tropische Wirbelstürme wie Hurrikane, Zyklone oder Taifune erreichen Windgeschwindigkeiten von über 118 km/h, Tornados sogar bis zu 500 km/h. Ihr Verlauf ist in der Regel über Tage im Voraus prognostizierbar. Hohe Windgeschwindigkeiten, Wellengang und schwere Niederschläge führen zu Sturmfluten, Küstenerosion, Erdrutschen, Sturzfluten, Überschwemmungen oder Tsunamis. Weitere Informationen erteilt u.a. der Deutsche Wetterdienst.
Tipps vor Antritt einer Reise in sturmgefährdete Gebiete zur „Sturmsaison“
• Achten Sie bei Auswahl eines Reiseziels auch auf die saisonale Wetterlage, auf Infrastruktur, Beschaffenheit der Unterbringung, geographische Lage, mögliche Ausweichziele in der Nähe.
• Prüfen Sie bei Buchung einer Reise Bedingungen des Reiserücktritts im Falle von Naturkatastrophen.
• Denken Sie an eine Reisekrankenversicherung mit Rückholoption.
• Registrieren Sie Ihre Reisedaten in der Krisenvorsorgeliste, damit im Notfall schnell Kontakt hergestellt werden kann und das uswärtige Amt weiß, wie viele Deutsche sich in einem Gebiet aufhalten.
Wo sind aktuelle Informationen erhältlich?
Folgende meteorologische Institute versorgen im Auftrag der WMO 13 Regionen mit Informationen:
Atlantik (mit Karibik) und Ost-Pazifik: National Hurricane Center Miami
Zentralpazifik: Central Pacific Hurricane Center Honolulu
Nordwest-Pazifik: Japan Meteorological Agency Tokyo
Nordindischer Ozean: India Meteorological Department New Delhi
Südwestindischer Ozean: Météo France Outremer La Réunion
Südwestpazifik und Südindischer Ozean: Australian Bureau of Meteorology Perth
Indonesien: Indonesian Agency for Meteorology Jakarta
Nord-Australien: Australian Bureau of Meteorology Darwin
Papua-Neuguinea: Papua New Guinea National Weather Service
Süd-Australien: Australian Bureau of Meteorology Brisbane
Südpazifik: Fiji Meteorological Service
Neuseeland: Meteorological Service of New Zealand
Verhalten vor dem Sturm:
• Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts und Empfehlungen lokaler Behörden befolgen.
• Bei absehbarer Gefahr vorzeitig ausreisen, zumindest aber sichere Unterkunft suchen.
• Vorrat an Lebensmitteln, Trinkwasser, notwendiger Medizin sowie Kraftstoff aufstocken.
• Batteriebetriebenes Radio, Taschenlampe, Ersatzbatterien, Kerzen, Streichhölzer, externe Ladegeräte für Mobilgeräte sowie Notrufnummern bereithalten.
• Wichtige Dokumente und Geld an sicherem, erreichbarem Ort verstauen.
• Verwandte/Bekannte kontaktieren, um unnötige Sorgen zu vermeiden.
• Lose Gegenstände an Haus/Ferienwohnung in Sicherheit bringen oder befestigen.
• Fahrzeuge nicht in unmittelbarer Nähe von Häusern, hohen Bäumen oder Brücken parken.
• Nicht benötigte elektrische Geräte von Stromnetz trennen.
Verhalten während des Sturms:
• Von Küsten und Flüssen fernbleiben, in sicherem Gebäude verbleiben, von Fenstern fernhalten.
• Gefährliche Orte meiden (Sturm kann Bäume und Gebäudeteile mitreißen).
• Radio oder Fernseher einschalten und informiert bleiben.
• Gebäude erst nach Entwarnung verlassen, keiner bloßen plötzlichen Ruhe des Sturms vertrauen.
• Bei einem Notfall lokalen Notruf wählen.
Verhalten nach dem Sturm:
• Nach Evakuierung erst in Unterkunft zurückkehren, wenn Sicherheit gewährleistet ist
• Keine losen Stromkabel anfassen, morschen Bäumen und einsturzgefährdeten Häusern fernbleiben.
• Ggfs. Verletzte melden und eigene Unterkunft auf Sturmschäden überprüfen
Weitere Hinweise zur Notfallfürsorge und zum richtigen Handeln in Katastrophenfällen finden Sie beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Diese Hinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts.
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden.
Stand: Juni 2017
Herausgeber: Auswärtiges Amt, Krisenreaktionszentrum, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin – www.diplo.de